Felix Lappe

Doktorand / Medizin

Progesteron entfaltet im enterischen Nervensystem (ENS) eine ausgeprägte neuroprotektive Wirkung, insbesondere unter Bedingungen mitochondrialen Stresses. Die Schutzwirkung scheint dabei vor allem über den membranständigen Rezeptor PGRMC1 vermittelt zu werden. Dabei stabilisiert Progesteron die mitochondriale Atmungskette, reduziert oxidativen Stress und hemmt apoptotische Signalwege, wodurch der Verlust enterischer Nervenzellen deutlich verringert wird. 

Unter Leitung von Prof. Theiß soll in diesem Projekt die detaillierte Charakterisierung der im ENS exprimierten Progesteronrezeptoren (PGRMC1, PR-A/B, mPRα/β) erfolgen. Im Mittelpunkt steht die Analyse ihrer zellulären und subzellulären Lokalisierung, insbesondere in Bezug auf mitochondriale Strukturen und funktionelle Kompartimente der Nervenzellen. Durch Untersuchungen bis auf ultrastruktureller Ebene soll ein vertieftes Verständnis der subzellulären Organisation und potenziellen Wirkorte progesteronvermittelter Schutzmechanismen im enterischen Nervensystem gewonnen werden

Tanja Semper

Masterstudentin / Biochemie

In diesem Projekt wird die Mitochondrien Morphologie im Myokard des rechten Ventrikels nach vorheriger Belastung des Gewebes durch operative Verengung der Pulmonalarterie (pulmonal arterielles Banding, PAB) quantitativ und qualitativ beschrieben. Dafür wird das therapeutische Potential einer Elamipretide -Therapie, welche auf die Proteine der Atmungskette in Mitochondrien in einem Maus Model mit Rechtsherz-Druckerhöhung zielt, getestet. Die resultierenden Ultrastrukturellen Veränderungen werden durch Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) erfasst. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der AG Klinke des Herz- und Diabeteszentrums NRW, Bad Oeynhausen bearbeitet. Des Weiteren werden in diesem Projekt die Kryo-Methode der Hochdruckgefrierung (HPF) sowie der Gefriersubstitution implementiert, welche eine bessere ultrastrukturelle Erhaltung des Gewebes gewährleisten.

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